Ernährung und die 5 Sinne

Sehen, Hören und Fühlen

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Das Auge isst mit

Das Sehen – wozu ist es gut?
Ohne den Sehsinn hätten wir oft Schwierigkeiten, Lebensmittel zu erkennen. Er liefert uns einen ersten Eindruck der Lebensmittel, die wir essen.

Das Sehen – wie funktioniert es?
Unsere Augen speichern in jeder Sekunde Milliarden von physischen Reizen in Form von Lichtstrahlen, die die Rezeptoren der Netzhaut wahrnehmen.
Unsere Augen bestehen aus mehr als 100 Millionen Fotorezeptoren. Die Zapfen machen 5% dieser Fotorezeptoren aus und befinden sich in der Mitte der Netzhaut. Sie informieren uns über Farbe und Konturen des Objekts.
Die verbleibenden 95% sind die Stäbchen, die sich am äusseren Rand der Netzhaut verteilen. Sie sind tausendmal lichtempfindlicher als die Zapfen und werden an Orten mit wenig Licht aktiv.

Wie werden die Informationen übertragen?
Das Auge gibt die Informationen über den Sehnerv in nur wenigen Millisekunden ans Gehirn weiter.
Der Sehsinn liefert uns Informationen über Form, Farbe, Grösse, Konsistenz und den flüssigen oder festen Zustand von Lebensmitteln.

Ist der Sehsinn wichtig?
Mit dem Sehsinn erkennen wir z.B. eine Erdbeere und stellen fest, ob sie schon reif ist. Er hilft uns auch, zwischen geniessbaren und giftigen Lebensmitteln zu unterscheiden.

Erzeugt der Sehsinn Erwartungen?
Der Sehsinn kann uns beeinflussen. Was würdest Du z.B. zu einem blauen Apfel oder grünem Fleisch sagen?
Die Farben erzeugen ihrerseits Erwartungen, die andere Sinneswahrnehmungen betreffen. Rot kann mit einer roten Frucht assoziiert werden und so die Erwartung von Erdbeeraroma erzeugen.

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